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Hochzeit in navy & rosa

In letzter Zeit war viel los. Nachdem ich, wie im letzten Post erwähnt, auf einem
Junggesellinnenabschied war, stand natürlich auch die dazugehörige Hochzeit an.
Jetzt am Freitag den 13. war es endlich soweit. Ich habe auf der Hochzeit ein wenig
als Hochzeitsfotografin agiert. Darum will ich auch gar nicht viele Worte verlieren,
sondern lieber ein paar Impressionen sprechen lassen. Es war auf alle Fälle sehr sehr schön.















Abschliessend noch das Hochzeitslied

    

Süße Grüße
Sunny

Hochzeitsgeschenk & andere Vorbereitungen

Vor der Hochzeit letzten Freitag waren noch ein paar Vorbereitungen zu treffen.
Die Hochzeit stand nicht nur unter dem Motto navy & rosa, sondern war auch
ein wenig Vintage angehaucht. Dies war der Anlass dafür viele kleine DIY-Projekte
zu verwirklichen. Eins davon war die Tischdeko. Diese bestand aus vielen gesammelten
Gläsern, die mit Häkelspitze beklebt wurden. Diese gibt es selbstklebend bei Nanu-Nana.
Da es sich um eine deutsch-türkische Hochzeit drehte, wurde dieses in der Deko
berücksichtigt. Respekt an die fleißige Braut.


Es gab auf der Hochzeit auch eine Candybar. Neben 10 kg Süßigkeiten in blau und rosa,
sollte es noch Macarons und Cakepops geben. Beides habe ich gemeinsam mit der Braut 
zwei Tage zuvor gebacken. Die Macarons gab es als Backmischung. Süß, klebig und rosa.





Die Cakepops haben wir aus Fertigkuchen und Frischkäse gemacht.
Sie mussten dann nur noch mit Kuvertüre überzogen und in Schokosplittern 
gewendet werden.




Bei Paaren, die schon vor ihrer Ehe eine gemeinsame Wohnung hatten, ist es
nicht besonders sinnvoll Haushaltsgegenstände zu schenken. Dennoch konnte ich 
nicht widerstehen. Diese Tassen sollten aber nicht lediglich den Haushalt erweitern, 
sondern dienten hauptsächlich als kleine Schatztruhe.
Mit einem wasserfesten Permanentmarker (die Amis benutzen Sharpies) kann man
Tassen gut dekorieren. Das Kunstwerk wird über das Brennen im Ofen bei ca. 180 Grad
für eine halbe Stunde haltbar gemacht. Spühlmaschinenfest ist es dann immer noch nicht,
aber bei Handwäsche bleibt einem das Kunstwerk ein Weilchen erhalten.
Ich habe einen wasserfesten Marker von Faber-Castell benutzt. Geht genauso gut.








Da eine Ehe auch aus Arbeit besteht, musste das Geld von den Eheleuten symbolisch
erarbeitet werden, indem sie es aus dem Sand sieben mussten.
Die Scheine kamen lediglich dazu, weil kein weiterer Platz mehr in den Tassen war.
Das Falten war eine ganz schöne Fummelarbeit. Aber es sieht irgendwie süß aus.
Im nachhinein hätte ich lieber das ganze Geld in ihrer Tasse versteckt, anstatt es ausgeglichen
zu verteilen. Beim nächsten Mal werde ich daran denken ;)


Ich muss sagen, ich war sehr zufrieden mit dem Geschenk, aber mir fiehl es 
nicht leicht mich auf ein Geschenk festzulegen.
Was habt ihr schon so zu Hochzeiten verschenkt?

Süße Grüße
Sunny

Bachelorette Cookies & Cupcakes

Jetzt noch mal vollständig ;)





  

Meine langjährigste Freundin, mit der ich dieses Jahr 20 jähriges Freundschaftsjubiläum habe, heiratet in zwei Wochen. Da ist ein Junggesellinnenabschied obligatorisch und was Süßes für die Süßen darf natürlich auch nicht fehlen.

Zutaten:

Teig
200g Mehl
125g Butter
125g Zucker
1 Ei
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Guss
100g Puderzucker
1 Eiweiß
1 bisschen Lebensmittelfarbe nach Wahl

Für den Teig werden alle Zutaten verknetet. Anschließend wird dieser in Frischhaltefolie für mindestens drei Stunden kaltgestellt.

Den Guss kann man auch einfach anrühren, eine Maschine ist nicht unbedingt nötig. Je nach dem, wie groß das Eiweiß ist, kann man den Puderzucker nach Bedarf anpassen, so dass die Konsistenz nicht zu flüssig ist.

Nachdem die Kekse ausgestochen (für die Frauenkörperteile habe ich eine Herzform benutzt) und bei 180 Grad ca. 12 Minuten gebacken wurden, lässt man sie abkühlen und kann sie dann auch schon dekorieren.
Aus Backpapier kann man gut Spritztüten basteln. So lässt sich der Guss relativ präzise aufbringen. Es war mein allererster Versuch mit Royal Icing, aber es sieht ganz ok aus, finde ich.
Nach 24 Stunden ist das Icing gut durchgetrocknet, so dass man die Kekse auch gut in einer Dose stapeln kann.

Der einzige Fail war meine Lebensmittelfarbenwahl. Wär ich doch mal bei der von Dr. Oetker geblieben. Hatte mir einzelne Tuben in lila, gün und blau gekauft. Blöderweise war nur das blau auch blau.
Das lila war grau und das grün war auch blau :( Jetzt sind alle Kekse blau. Aber das macht nichts.

Da die blaue Farbe meine einzige funktionierende war, wollte ich auch den Teig der Cupcakes gern blau einfärben.
Zweiter Fail!
Im Cupcaketeig kam die Farbe überhaupt nicht durch. Er wurde grau :(
So blieb mir nichts anderes übrig, als auf Schokicupcakes umzuschwenken.

Grundrezept:

250g Mehl
125 g Zucker
80 ml Speiseöl
1 Ei
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker 


Möchte man es bunt haben, einfach geeignete Lebensmittelfarbe hinzufügen.


Wenn das schief geht oder man es schokoladig mag, kann man 80 g Kuvertüre 
(ich habe hier Zartbitter genommen) mit 50g Butter im Wasserbad schmelzen und
unter den Teig rühren.


Bei 160 Grad 25 Minuten backen.


Für die Creme:
200 g Frischkäse, 50 g weiche Butter, 150 g Puderzucker und ein wenig Lebensmitelfarbe
auf höchster Stufe mit einem Handmixer 1 Minute cremig rühren.
Wie schon bei den Keksen habe ich mir eine Spritztüte aus Backpapier gebastelt.
Mit einer feinen Spitze kann man kleine Nachrichten oder Dekorationen 
auf die Cupcakes machen.


Schneidet man die Spitze größer, kann man die Creme großzügig verteilen.


Süße Grüße
Sunny